Züco

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Kurzportrait

27 Jahre alt war Karl Zünd, als er sich 1921 selbständig machte. Handwerk hatte damals noch einen ganz anderen Stellenwert als heute. Auch wenn es nicht immer leicht war, gaben die lokalen Märkte genug her, um als Kleinbetrieb langfristig zu überleben. Pferdesättel, Polstermöbel, Bett- und Lederwaren sowie Sportartikel wurden - handwerklich perfekt – mit Leidenschaft gefertigt. Der Betrieb entwickelte sich und zählte mit zehn Angestellten schon bald zu den größeren Firmen in Rebstein.

30 Jahre nach der Gründung kam es zu einem Generationenwechsel: Während Vater Zünd seinen Betrieb weiterführte – heute existiert davon noch der Bettwarenbereich –, übernahmen die Söhne Karl und Ludwig die Polstermöbelsparte und gründeten ihre eigene Firma, die Karl Zünd & Co. Sie starteten im richtigen Moment: Die Krisenjahre des zweiten Weltkrieges waren überwunden und auch die Privathaushalte investierten ihr Geld nach Zeiten der Entbehrung wieder in Konsum- und Investitionsgüter.

Bis zu 250 Mitarbeiter

Das Unternehmen entwickelte sich prächtig. 1957 wurde der Markenname Züco eingeführt, zwei Jahre später entstand in Hohenems eine zweite Fabrikationsstätte, um auch den österreichischen Markt bedienen zu können. Die 1960er Jahre brachten hohe Wachstumsraten, die Mitarbeiterzahl stieg auf 250. Ein zweites Standbein wurde aufgebaut: wohnliche Möbel für elegante Hotel-Lobbys, später auch komfortable Bettsofas und funktionale Konferenzstühle. Der Schritt zum ergonomischen Bürodrehstuhl lag nahe.

Die 1970er Jahre brachten weitere Sortimentsvergrößerungen und die Etablierung auf anderen, internationalen Märkten in Europa, USA, Kanada, Australien und Fernost. Während die Wachstumskurve bei Büromöbeln steil nach oben zeigte, verflachte sie mehr und mehr bei den Polstermöbeln. Mitte der 1980er Jahre war es soweit: Mit Bürostühlen ließ sich mehr Umsatz erwirtschaften als im traditionell angestammten Bereich. Eine strategische Neuausrichtung zeichnete sich ab.

1988: Karl und Ludwig Zünd, beide schon nahe am Pensionsalter, verkauften ihre Firma an den Büromöbelhersteller Lista mit Sitz in Amriswil. Die Lista Holding als Büromöbelhersteller und Züco als Bürostuhl-Produzent ergänzten sich ideal. Weil die Polstermöbelsparte nicht recht dazu passen wollte, wurde sie 1994 verkauft und die Produktion kurz darauf eingestellt. Unter dem angestammten Markennamen „Züco Polster Design“ sind diese Klassiker aber bis heute erhältlich.

Die Dauphin Human Design Group

Es folgte die Rezession der frühen 90er Jahre, die auch Lista und Züco zu schaffen machte. Während Lista sich im Rahmen einer Reorganisation vermehrt auf das Kerngeschäft Büromöbel konzentrierte, erhielt Züco 1998 einen neuen Eigentümer: die deutsche Dauphin HumanDesign Group mit Sitz bei Nürnberg in Bayern - ein Global Player in Familienhand. Mit vier im Markenauftritt eigenständigen Marken - Bosse Design (intelligente Raumgliederungs- und vielseitig nutzbare Möbelsysteme), Dauphin (Trendsetter für ergonomische Sitzlösungen), Trend Office (moderne, preisbewusste Möbel für junge Bürowelten) und nicht zuletzt Züco, die Designperle aus der Schweiz (hochwertige Konferenz-, Lounge- und Bürositzmöbel) – gilt die Dauphin-Gruppe heute als einer der führenden Objektmöbelhersteller Europas.

Seit der Integration in die Dauphin Holding entwickeln sich die Züco-Umsatzzahlen kontinuierlich nach oben. Züco profitiert von gruppeninternen Synergien vor allem beim Einkauf von Halbfertigwaren und kann gezielt die Strategie einer weltweiten Internationalisierung der Absatzmärkte fortsetzen durch das Exportnetz der Dauphin Holding.

Züco Produktpalette




 
Wir führen diese Möbel nicht zum Sofortkauf in unserem Onlineshop. Bei Interesse senden wir Ihnen aber gern weitere Informationen zu und machen Ihnen ein konkurrenzfähiges Angebot.