Raumaufteilung

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Büroräume sind kein einheitliches Ganzes. Sie weisen verschiedene Funktionsbereiche auf: den eigentlichen Arbeitsplatz, die Handablage, das Archiv, die Besprechungsecke, die Kopier- / Druckerstation usw. Im Einzelbüro sind diese Bereiche sehr klein. Der ganze "Besprechungsbereich" besteht mitunter nur aus einem Besucherstuhl am Schreibtisch, die Ablage aus einem einzigen Büroregal mit Ordnern und der Kopierer steht, wo gerade Platz war. In größeren Büroeinheiten verursacht das Vorhandensein dieser Funktionseinheiten jedoch schon einiges Kopfzerbrechen.

Ergonomie

Die Arbeitsabläufe im Büro sollen effektiv ausgestaltet und ergonomisch durchdacht sein. Jeder Sachbearbeiter soll seine Handakten, vielbenutzten Nachschlagewerke und Arbeitsmaterialien in Griffweite haben, um unnötige Wege und damit Zeitverlust zu vermeiden. Andererseits sollen die Kosten gering gehalten und Kopierer, Drucker, Faxgeräte, Nachschlagewerke usw. gemeinsam genutzt werden. Wer die Büroarbeit organisiert, muss deshalb stets einen gesunden Kompromiß anstreben und fallweise entscheiden: ist es nun besser, der Angestellte bleibt an seinem Platz und bekommt einen eigenen Drucker oder nimmt man die kurzen Wege in Kauf und läßt ihn zum Abteilungsdrucker gehen?

Wenn er nur gelegentlich druckt (und dann größere Jobs), sollte er den leistungsfähigen Abteilungsdrucker benutzen. Hat er aber ständig Publikumsverkehr und muss für jeden Kunden zwei, drei Dokumente ausdrucken, dann verbietet sich eine solche Arbeitsweise, er braucht einen schnellen Drucker am Arbeitsplatz. Das bedingt natürlich, dass sein Arbeitsplatz groß genug ist, einen Printer in Griffweite aufzustellen und dass die nötigen Medien anliegen (Strom, Netzwerk usw.).

Weiter ist zu bedenken, dass Büroarbeit immer problematisch für den Rücken ist. Gelegentliches Aufstehen, Bewegung oder sogar stehende Arbeitsphasen sind angezeigt, um ernsthaften Gesundheitsproblemen vorzubeugen. Auch das sollte bei der Planung der Arbeitsabläufe berücksichtigt werden.

Funktionsbereiche

In größeren Büroeinheiten lassen sich viele Kapazitäten mehrfach nutzen. Ob Empfang, Besprechungstisch, technisches Gerät, Handbibliothek, Teeküche oder Archiv: alle Funktionsbereiche werden um so effektiver und relativ preiswerter, je multipler sie benutzt werden. Das wirft natürlich neue organisatorische Probleme auf. Für knappe Ressourcen müssen Belegungspläne da sein, für die zentrale Technik ein zentraler Wartungsdienst, Reinigung und Pflege sind zu organisieren usw.

Außerdem verursachen zentralisierte Funktionsbereiche Bewegung im Raum und - abhängig von ihrem Charakter - auch Lärm. Einige Kopierer und Drucker geben nicht nur Geräusche von sich, sondern auch gesundheitsschädliches Ozon. Im Umfeld der Teeküche werden angeregte Pausengespräche zu erwarten sein. Lebhafte Diskussionen sind auch aus den Besprechungszonen zu erwarten. Solche Zonen müssen schallgedämmt oder sogar in eigene Räume "verbannt" werden.

Man kann davon ausgehen, dass folgende Funktionsbereiche zu unterscheiden sind:

Arbeitsbereiche

- feste Arbeitsplätze für einzelne Sachbearbeiter / Funktionsträger
- temporäre Arbeitsplätze für Aussendienstler, zeitweise Beschäftigte, Projektpartner
- Teamarbeitsplätze / Projektarbeitsplätze für kooperierende Gruppen
- Technikstationen

Kommunikationsbereiche

- Empfangsbereiche
- Wartebereiche, mitunter auch gleichzeitig Lounges
- Cateringbereiche (Cafeteria, Bistro, Saftbar usw.)
- Konferenzbereiche (charakteristisch: alle Teilnehmerplätze sind einander zugewendet)
- Schulungsbereiche (die Teilnehmerplätze sind frontal einem Lehrerplatz zugewendet)
- Treffpunkte, Lounges (informell, informativ, entspannt, abteilungs- und kompetenzübergreifend)

Individualbereiche

- Handbibliothek bzw. -mediathek
- Dokumentenarchiv
- störungsfreie Bereiche (für vertrauliche Gespräche, konzentriertes / kreatives Arbeiten, Leseräume usw.)
- Rekreationszonen (Ruheräume etc.)

Abteilung mittels Stellwänden

Die übliche Verfahrensweise, Funktionszonen abzuteilen, ist das Aufstellen von Stellwänden. Das trennt nicht nur Bereiche voneinander, sondern gibt ihnen eine eigene Territorialität, eine Abgeschlossenheit, die einen individuellen Kompetenzbereich für den jeweiligen Nutzer eröffnet. Aus den abgegrenzten Flächen werden selbstständige Organisationseinheiten, die auch als solche verwaltet und belegt werden können. Diesem Ansatz kommt entgegen, dass viele Stellwände sich auch als Whiteboard, Präsentationswand oder Moderationsfläche nutzen lassen. Es gibt transparente Wände, schallisolierende Wände und solche, die sich als Werbeträger nutzen lassen.



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Verkehrsflächen

Allein durch die Anordnung der Schreibtische und Schränke im Raum werden Prämissen für die notwendigen Verkehrsflächen gesetzt. Vor den Schränken muss Platz bleiben, um die Türen zu öffnen und davor stehen zu können. In größeren Büros muss sogar genug Raum bleiben, dass andere Kollegen problemlos am geöffneten Schrank vorbeigehen können. Auch an jedem Tisch muss genug Platz für die Stühle sein, so dass man ohne Verrenkungen am Tisch Platz nehmen und wieder aufstehen kann. Das bedingt, dass man mit dem Bürostuhl zurückrollen und sich drehen kann.

Da die Arbeitsplätze wiederum aus ergonomischer Sicht seitlich zum Fenster stehen sollten, könnte man sogar noch weiter gehen und sagen: schon die Form des Raumes und die Position von Türen und Fenstern definieren seine prinzipielle Eignung als Büro und legen fest, wie effektiv er ausgestattet und benutzt werden kann.



Trennwände vergrößern die notwendige Verkehrsfläche und wirken deshalb kostentreibend bezüglich der Raummiete. Will man zwischen zwei Schreibtischen durchgehen, dann genügt dafür ein schmaler Gang. Sind die Tische aber durch eine Stellwand getrennt, so benötigt man beiderseits der Wand einen Gang von deutlich größerer Breite. Natürlich ist das nicht bei jeder einzelnen Stellwand nötig, aber tendenziell sorgen Stellwände für ein Anwachsen der Verkehrsflächen zu Ungunsten der Arbeitsflächen.

Abtrennung separater Räume



Heute werden sehr oft unstrukturierte Büroetagen angeboten und angemietet, die sich sowohl als Großraumbüro als auch für den Ausbau im Trockenbauverfahren eignen. In der Praxis wird meist beides kombiniert. So kommen alle Vorteile eines großen Büros zum Tragen, gleichzeitig sind aber Besprechungszonen und Arbeitsräume für leitende Personen oder Funktionsträger separiert und bieten die notwendige Diskretion.

Für diesen Einsatzzweck eignet sich das Trennwandsystem ModulASS des renommierten deutschen Herstellers Assmann besonders gut. Es gliedert Flächen in sinnvoll miteinander verknüpfte Räume. Mit seinen drei verschiedenen Ausführungen und Wandstärken von 82 bzw. 95 mm sowie der umfassenden Materialauswahl ist es flexibel genug für individuelle, an die Bedürfnisse der Nutzer angepasste Raumstrukturen - vom großzügigen Empfang über diskret voneinander getrennte Einzelbüros oder Besprechungsbereiche bis zum repräsentativen Chefzimmer.